Fernweh-Geschichten | Gallipoli & die apulische Küche (Italien)

Der letzte Teil unserer Italien-Reise führte uns noch tiefer in den Stiefelabsatz in die bezaubernde Hafenstadt Gallipoli (hier könnt ihr Teil 1 und Teil 2 nachlesen). Wir kamen am letzten Sonntag der Saison an und mussten uns durch Besuchermassen in der Altstadt schieben, um unser Hotel zu finden. Umso überraschter waren wir dann am nächsten Tag, die Stadt nahezu menschenleer vorzufinden. Unser Hotel lag mitten im Altstadtkern, der auf einer vorgelagerten Insel gebaut und durch eine Brücke mit dem Rest der Stadt verbunden ist. Wir entspannten auf der Dachterasse, erkundeten die Stadt und schlemmten uns durch die Restaurants. Nebenbei erfuhren wir die anderen kleinen Örtchen der Gegend und genossen den Blick aufs Meer. Es war ein Traum!

Als letzten Punkt unserer Reise fuhren wir in die Stadt Lecce, die als "Barockstadt" bekannt ist. Aber gar nicht so sehr die Stadt selbst war es, auf was wir uns am meisten freuten, sondern unser Kochkurs! Gut, ich freute mich sicherlich mehr als mein Liebster, der mit Kochen nicht so viel am Hut hat ;-) Wieder ein Vorteil der Off-Season: wir waren nur zu zweit im Kurs und hatten unsere Kursleiterin und "Mamma" Angelina für uns. Die apulische Küche ist eine "Cucina Povera" - entstanden in einer Region, in der die Bevölkerung nicht viel Geld hatte und das beste aus günstigen, lokalen Zutaten machen musste. Wir lernten unter anderem wie man die für die Region typischen "Öhrchen-Nudeln", die Orecchiette, zubereitet und Focaccia mit Tomaten und Oliven backt. Natürlich durften wir am Ende alles verspeisen!

Der Kochkurs war ein toller Abschluss für unsere Reise und hat uns nochmal die Möglichkeit gegeben, die Region von einer anderen Seite kennenzulernen. Apulien hat uns sehr gut gefallen! Land und Leute schließt man sehr schnell in sein Herz <3