Fernweh-Geschichten | Matera und das Itria-Tal (Italien)

Den ersten Teil unserer Reise findet ihr hier. Weiter ging es danach in die Basilikata, allerdings nur für einen kurzen Stopp, um die Höhlenstadt Matera zu besichtigen. Die Altstadt von Matera besteht aus den sogenannten Sassi, den Höhlenwohnungen, und gehört zum Unesco Welterbe. Im letzten Jahrhundert herrschte hier noch sehr starke Armut und in den 50er und 60er Jahren wurde ein Großteil der Bevölkerung umgesiedelt. Heute sind viele der Sassi umgebaut, es gibt Hotels, Restaurants und Geschäfte. Ein Spaziergang durch die Altstadt ist ein Vergnügen und bevor man in die Ebene hinabsteigt, erinnert das ganze an ein Wimmelbild - man weiß gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll.

Unser nächster Stopp war das Itria-Tal (Valle d'Itria), das bekannt ist für seine Olivenhaine und die weißen Häuschen mit ihren kegelförmigen Dächern - die Trulli. In so einem renovierten und umgebauten Trulli verbrachten wir die nächsten Tage. Wir hatten die Unterkunft über Airbnb gefunden und unser Aufenthalt wurde zu einem absoluten Highlight unserer Reise. Unsere Gastgeberin Roberta verwöhnte uns jeden Morgen mit einem riesigen Angebot an selbstgemachten Speisen. Die süßen Katzen und Hunde, die Roberta und ihr Mann aufgenommen hatten, waren immer für eine Streicheleinheit zu haben.

Wir genossen es, durch die Olivenhaine zu wandern und die nächstgelegene Stadt Locorotondo zu besuchen. Zwar wird die Stadt Ostuni als "die weiße Stadt" bezeichnet, aber Locorotondo steht dem in nichts nach und hätte den Titel genauso verdient.

Wir waren ein bisschen traurig, diese schöne Gegend wieder verlassen zu müssen. Es war sofort ein Gefühl von "Zuhause" da und man konnte sich herrlich entspannen. Aber es warteten noch weitere schöne Erlebnisse auf uns - im dritten und letzten Teil nehme ich euch dann bald mit in den Stiefelabsatz :-)

Wenn ihr auch Roberta und ihren Mann besuchen möchtet, können wir euch das nur wärmsten empfehlen und hier findet ihr die Unterkunft -> klick!